Interview mit der ersten Auszubildenen bei der axanta

„Mir gefällt der respektvolle Umgang“

Seit 2013 ist die axanta offizieller Ausbildungsbetrieb. Gemeinsam mit der IHK Oldenburg bildet der Unternehmensvermittler Bürokaufleute aus. Lea Thrun ist die erste Auszubildende und berichtet von ihren Tätigkeiten bei der axanta. KONTAKTE, der Newsletter der axanta, hat mit ihr gesprochen und nachgefragt.

Lea, Sie sind seit August 2013 die erste Auszubildende bei uns. Für die Ausbildung sind Sie sogar extra von Büddenstedt bei Helmstedt hierher gezogen. Wie gefällt es Ihnen in Oldenburg?

„Oldenburg ist eine wirklich schöne Stadt. Es gibt viele verschiedene Shopping-Möglichkeiten. Außerdem kann ich in der Innenstadt ganz gut ausgehen. Obwohl Oldenburg eine Großstadt ist, bin ich auch in kürzester Zeit schnell mit dem Rad im Grünen. Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass im direkten Umkreis weit über 200.000 Menschen leben. Ich habe erst kürzlich gelesen, dass Oldenburg die am stärksten wachsende Großstadt Deutschlands ist.“

Wie waren denn nun Ihre ersten Monate bei der axanta? Haben Sie sich schon eingelebt?

„Da das Team sehr aufgeschlossen ist, haben mich alle super freundlich aufgenommen. Die Kollegen haben mich gleich voll mit eingebunden. Die größte Umstellung war für mich allerdings die Umstellung vom Schulalltag ins Berufsleben. Ich bin ganz froh, dass ich noch zwei Mal die Woche Berufsschule habe. Dadurch habe ich hier schnell neue Leute kennengelernt und bin zum Glück kein MOF – Mensch ohne Freunde.“

„Die axanta AG – Sie sprechen mit Lea Thrun“, strahlt es mit einem Lachen am Telefon. Doch hinter Ihrer Ausbildung steckt weit mehr als das Bedienen des Telefons. Warum haben Sie sich ausgerechnet für das Berufsbild der Bürokauffrau entschieden?

„Ich sehe die Ausbildung erst mal als Grundlage für meine berufliche Zukunft. Ob ich danach noch studiere oder mich im Unternehmen weiterentwickeln möchte, habe ich für mich noch nicht entschieden. Nach meinem Abitur wollte ich vorerst raus aus dem Schulalltag und rein in das Berufsleben, um einen spannenden Einblick in die Arbeitswelt zu bekommen.“

Sie haben einen guten Draht zu Ihrer Ausbilderin Clara Wieczorek (Teamleaderin Valuation). Wodurch zeichnet sich ihr gutes Verhältnis denn besonders aus?

„Ja, das stimmt, wir verstehen uns sehr gut. Der respektvolle Umgang bei der axanta trägt zu einer angenehmen Arbeitsatmosphäre bei. Wir haben zwar immer Leben im Büro und Leerlauf ist selten, aber selbst in der stressigsten Zeit, halten wir als Team zusammen. Außerdem werde ich von allen Seiten mit Fachwissen unterstützt und gefördert. Sollten doch einmal Probleme auftreten, hat Clara immer ein offenes Ohr für mich.“

 Im Head Office der axanta schlägt das Herz des Unternehmens. Von hier werden die Niederlassungen gesteuert und sogar internationale Unternehmenstransaktionen von den USA bis Russland abgewickelt. War das auch ein Grund für Sie zur axanta zu gehen?

„Natürlich war das auch ein wichtiger Grund für mich, um die Ausbildung hier zu beginnen. Schließlich habe ich nicht Englisch bis zum Abitur gelernt, um es dann nie mehr zu gebrauchen.

Ein weiterer Punkt für meine Entscheidung war, dass es sich bei der axanta AG noch um ein relativ junges, dynamisches Unternehmen handelt. Es befindet sich immer im Wachstum. Dadurch kommen auch neue Aufgaben hinzu und der Alltag wird nicht langweilig.“

Wie läuft denn die Ausbildung im Einzelnen ab? Gibt es Besonderheiten bei der axanta AG?

„Ich durchlaufe verschiedene Abteilungen bei der axanta AG. Zurzeit arbeite ich im Back-Office. Zu meinen täglichen Aufgaben gehören das Digitalisieren von Mandantenunterlagen, die Bearbeitung von vertraulichen Kontaktanfragen und Verträgen sowie die Mandatspflege auf der Käuferseite. Daneben bin ich aktuell für die Annahme der eingehenden Anrufe zuständig. Besonders interessant finde ich den persönlichen Umgang mit den Mandanten am Telefon, wobei die Gespräche mit den Anrufern überwiegend positiv sind. Natürlich habe ich auch Anrufer in der Leitung, die ihren Frust an mir auslassen wollen. Ich erinnere mich dann immer wieder daran, dass sie damit nicht mich persönlich meinen. Auch diese Situationen machen die Ausbildung bei der axanta AG aus, man trifft während der Ausbildung auf verschiedene Charaktere und lernt damit umzugehen.

Wenn ich mich jetzt mit meinen Mitschülern in der Berufsschule vergleiche, dann bin ich froh, hier gelandet zu sein, weil ich schon während meiner Ausbildung die Möglichkeit habe, andere Bereiche wie z.B. das Consulting oder das Brokerage kennenzulernen.“

Auch 2014 vergibt die axanta AG wieder einen Ausbildungsplatz für Bürokaufleute. Welche Charaktereigenschaften sollten die Bewerber mitbringen, um in das Team zu passen?

„Das Wichtigste ist, dass die Bewerber Lust auf die Arbeit im Büro haben, die Hektik, aber auch das enge vertrauensvolle Zusammenarbeiten im Team. Deshalb ist das menschliche Miteinander sehr wichtig. Dazu gehören Verlässlichkeit, Toleranz und Einfühlungsvermögen. Zusätzlich sollte man ein gutes Maß an Belastbarkeit, Disziplin und Verantwortungsbewusstsein mitbringen. Trotz allem wird bei uns neben der Arbeit viel gelacht.“

Über Lea Thrun:

Auszubildende bei der axanta AG: Lea Thrun
Auszubildende bei der axanta AG: Lea Thrun

Lea Thrun (20) hat nach ihrem Abitur im August 2013 eine Ausbildung als Bürokauffrau bei der axanta AG begonnen. Sie wirkt bereits jetzt an vielen Stellen im Unternehmen mit. Mit ihrer offenen und fröhlichen Art hat sie sich schnell eingelebt. Das Lernen mit anderen Auszubildenden in der Berufsschule bereitet ihr ebenfalls viel Freude. Zum Ausgleich für ihre manchmal recht anstrengenden Tage, trifft sie sich regelmäßig mit Freunden in der Stadt.

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